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Europäisches Hartholz.
Der Deutsche Charakterbaum.
Unter dem Sammelbegriff »Europäische Eiche« werden genau genommen
zwei mitteleuropäische Arten der Familie Quercus (Eichen) zusammengefasst.
Zum einen die Stieleiche, ein Baum der Auwälder und
feuchteren Standorte und zum anderen der Traubeneiche, ein Baum
der trockeneren Standorte. Beiden gemein sind die vergleichbar guten
Holzeigenschaften.
Die Europäische Eiche zeichnet sich durch sehr gute Dauerhaftigkeit
(EN 350-2) bei der Verwendung im Außenbereich aus. Hinzu kommt
aufgrund ihrer hohen Rohdichte und der damit verbundenen Härte
eine hohe Gebrauchstauglichkeit als Terrassenbelag. Sie unterscheidet
sich damit in ihren Outdooreigenschaften nur gering von
den meisten Tropenhölzern.
Bei der Verwendung als Terrassendiele ist der holzartspezifischen
Eigenschaft zu anfänglichem Ausbluten der Holzinhaltsstoffe (Lohe)
bei direkter Bewitterung Rechnung zu tragen. Um eine Fleckenbildung
auf den die Terrasse umgebenden Flächen zu vermeiden, muss
das anfallende Oberflächenwasser einer geregelten Ableitung zugeführt
werden.
Damit ist die Europäische Eiche eine interessante Alternative zum
Einsatz von Tropenholz – ein Hartholz von hier!
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